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Wohnen*

4. März um 13:0013. März um 19:00 CET

Aus­stel­lung im splace, Gale­rie der Kunst­uni Linz
Mitt­woch 4. – Frei­tag 13. März 2026, täg­lich 13 bis 19 Uhr
Finissage: Donnerstag, 12.3.2026, 18 Uhr

Wohnen ist ein Menschenrecht 1. Qualitativer, leistbarer Wohnraum für jede*n gewinnt ­erneut sozialpolitische Aufmerksamkeit und Dringlichkeit. Unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit und dem Interesse an besonderen Wohnformen widmen sich zwölf Masterstudierende am Institut für Architektur an der Kunstuniversität Linz im Herbstsemester 2025/2026 acht österreichischen Wohnprojekten.

Der Fokus liegt auf feministischen und queeren Ansätzen, konkreten Zielgruppen oder unterrepräsentierten Organisationsformen. Die kleine Auswahl an Projekten dient nicht einer gesamthaften abschließenden Analyse, sondern einem ersten Zugang zu unterschiedlichen Wohnprojekten und wird herangezogen um aus dem Vergleich der Projekte gemeinsame Charakteristika zu identifizieren.

Von Anfang an ist den Studierenden besonders wichtig, dass es schier unmöglich ist alle Menschen einzubeziehen, auch bei größter Umsicht und mit bester Absicht niemanden auszuschließen. Dafür kristallisiert sich im Laufe der Bearbeitung * als Symbol heraus um die bleibende Lücke darzustellen und wird titelgebend für die Ausstellung *wohnen. Gabu Heindl und Drehli Robnik formulieren so: „Am Rest ist uns gelegen; er ist strittige Materie und Lücke in dem, was geschlossen und vollständig sein will; er ist, was bleibt, zu denken gibt, zu tun ist, wenn behauptet wird, das Problem sei gelöst.“2

Besonders an dieser Ausstellung ist, dass die Studierenden innerhalb eines Semesters nicht nur die Inhalte erarbeitet, sondern zudem die Konzeption der Ausstellung entwickelt und umgesetzt haben. Die besondere Breite von Recherche, über Aufbereitung bis hin zu Kommunikation war Fokus der Lehrveranstaltung und der Begleitung.

Quellen:

1   Vereinte Nationen (Generalversammlung): Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. 1966, Art. 11 Abs. 1

2   Heindl, Gabu/Robnik, Drehli: Nonsolution. Zur Politik der aktiven Nichtlösung im Planen und Bauen. Hamburg 2024, S. 16

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